Wenn man von der Bahn spricht…

Nun ist es gerade einen Tag her, dass ich mir vorgenommen habe, Statistik über die Pünktlichkeit meiner Bahnverbindungen zu führen. Und da ist es schon wieder passiert. Anhand der fortgeschrittenen Zeit kann man leicht erkennen, dass ich die geplante Ankunft 23:45 nicht geschafft habe. Und weil eine einfache Verspätung (in diesem Falle mehr als 2 Stunden) der Bahn offenbar nicht mehr genügt, um die Kunden zu verärgern, setzen Sie noch einen drauf.

Meine U-Bahn nach Hause konnte ich um 2 Uhr morgens abschreiben. Da ich eine Dauerfahrkarte für die U-Bahn besitze, hätte mir die Fahrt nach Hause nüchtern betrachtet keine Mehrkosten beschert. Durch die Verspätung war ich aber auf ein Taxi angewiesen, das die Bahn auch bereitwillig gezahlt hat. Der Anspruch auf 20% Rückerstattung des Fahrkartenpreises (wegen einer mehr als einstündigen Verspätung) ist in diesem Fall allerdings erloschen. So zumindest der Bahn-Mitarbeiter am Service-Point. Auf meine Bitte mir eine Erklärung für diesen Mißstand zu geben, wurde ich mit einem Stück Papier abgespeist, auf dem die Adresse der Beschwerdestelle zu finden ist.

Selbst wenn durch den, vermutlich massiven, Schriftverkehr mit dieser Stelle eine Rückerstattung erfolgt, so bezweifle ich doch ernsthaft, dass sich viele darum bemühen werden. Dies wird der Bahn in diesem Fall vermutlich wieder mehrere tausend Euro für eine unbefriedigend (Schulnote 6) erbrachte Leistung in den Kassen behalten. Auf meiner Strichliste befindet sich nun jedenfalls eine weitere Zugfahrt, die mich (deutlich) verspätet an mein Ziel brachte. Damit sind wir bei derzeit 12,5% pünktlichen Verbindungen, wie ich finde noch weit weg von den angepriesenen 95% von Herrn Mehdorn.

Die Bahn kommt… aber wann?

Da ich durchaus eingesehen habe, dass es nach einem anstrengenden Arbeitstag weniger riskant ist mit dem Zug statt mit dem Auto von Hamburg nach Saarbrücken zu fahren gehöre ich jetzt also frisch zu der Riege der Bahnfahrer. Und das obwohl ich trotz eingeplantem Puffer von 2 (!) Stunden wegen der Bahn auch schon fast mein Vorstellungsgespräch verpasst hätte.

Aber ich bin ja kein nachtragender Mensch und ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. Von den seit diesem Tag angetretenen Zugfahrten, insgesamt 6, war genau eine (!) pünktlich am Zielort. Und dabei ist dann nicht nur der letzte Zug einer Gesamtverbindung verspätet. Auch das Umsteigen gestaltet sich durchaus hektisch, wenn man von den geplanten 20 Minuten ganze 2 hat um seinen Anschluss zu erreichen.

Diese Tatsachen und die Aussage von Herrn Mehdorn, die Bahn wäre immernoch die zuverlässigste und pünktlichste Fortbewegungsmethode (siehe Link), veranlassen mich dazu, das ganze mal zu dokumentieren. Wahrscheinlich bin ich dann immer pünktlich, aber das wäre ja auch nicht verkehrt. Mein Eindruck ist jedenfalls die Bahn kommt tatsächlich … zu spät.

Bookmarks mit .MAC oder auch ohne

Unter Zuhilfenahme eines .MAC-Accounts von Apple kann man so ziemlich alles was an Daten in der Standard-Apple-Software aufläuft mit seinen anderen Mac-Rechnern austauschen. Dazu zählen Adressen, Termine und Safari-Bookmarks. Nun ist aber auch allgemein bekannt, dass viele Macianer nicht unbedingt Safari als Browser verwenden sondern stattdessen auf Firefox ausweichen. Ich gehöre ebenfalls zu dieser Gruppe und habe mich heute gefragt, ob man nicht auch die Firefox-Bookmarks sharen kann. Und ich bin fündig geworden.

Das unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2367 abgelegte Plugin installieren und folgende Einstellungen machen:

Protokoll: HTTPS
Host: idisk.mac.com
User: Benutzername (ohne @mac.com)
Passwort: Passwort :-)
Path: /Benutzername/Documents/xbel.xml

Danach noch die Checkboxen “Auto download” und “Auto upload” setzen, fertig.
Wenn man keinen .MAC-Account sein Eigen nennen darf, kann man auch einen normalen FTP-Server zum Syncronisieren verwenden. Der Firefox zieht sich nun bei jedem Start die aktuellen Bookmarks und spielt sie beim Beenden wieder auf den Server zurück.