Finally did it… iPhone Jailbreak

Fast zwei Jahre habe ich mich zurück gehalten und mein iPhone 3G ganz normal verwendet. Inklusive App-Store, iTunes und Sim-Lock by T-Mobile. Ganz ohne Jailbreak. Seit ein paar Tagen hab ich ein neues Gerät und das alte würde ich gerne mit einer anderen SIM-Karte verwenden. Die ist aber nicht von der Telekom. Freischalten wird die Telekom das Gerät aber erst in 2 Monaten.

Ich fühle mich zum Jailbreak gezwungen

Was also tun? So lange warten wollte ich nicht mehr. Deshalb habe ich mich jetzt entschlossen, wenn auch nur für 2 Monate, das iPhone softwaremäßig SIMlock frei zu machen (im Folgenden “Unlock” genannt). Nach kurzer Nachforschung im Internet ist aber klar dass ich mir durch das Update auf die iPhone 3.1.3 Firmware auch ein sog. Baseband-Update eingefangen habe, mit dem ein Unlock nicht mehr möglich ist (Zu finden unter Einstellungen > Allgemein > Info). Steht da bei Modem-Firmware 04.26.08 ist alles gut und Du kannst den Block “Baseband Downgrade” weiter unten überspringen. Steht da was höheres wie z.B. 05.12.01 mußt Du das Baseband für einen Unlock zurück setzen.

Voraussetzungen

Vorab möchte ich hier sagen, dass dies eine Abbildung der Schritte ist, die ich gemacht habe um mein iPhone 3G (Firmware 3.1.3) in den unlock Zustand zu bringen. Ich kann und werde keine Garantie dafür übernehmen, dass es bei euch auch funktioniert. Mit einem iPhone 3Gs soll der ganze Spaß noch nicht funktionieren, aber auch dazu kann ich persönlich keine verlässlichen Aussagen machen. Benötigt werden:

  1. Bewusstsein, dass die ganze Sache auch schief gehen kann. Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden an Euch, eurem iPhone oder eurem Computer.
  2. redsn0w in der Version 0.9.4, z.B. von hier: (link nicht mehr aktiv)
  3. Firmware Package (iPhone1,2_3.1.2_7D11_Restore.ipsw) in Version 3.1.2 (wichtig, nicht 3.1.3), z.B. von hier: (link nicht mehr aktiv)
  4. Eine SIM-Karte ohne PIN-Schutz
  5. UMTS ausgeschaltet (bei mir gings auch mit eingeschaltetem UMTS)
  6. Ausreichend Zeit, ca. 30-45 Minuten
  7. Soll das iPhone in den Werkszustand zurückgesetzt werden (Apps+Daten löschen), weil z.B. jemand anderes das iPhone übernimmt, muß dies auf jeden Fall vor dem Jailbreak über iTunes geschehen.

Let’s jailbreak it…

Um das iPhone überhaupt in den Zustand zu bekommen, dass man den SIM Lock blockieren kann, muß man es zunächst jailbreaken. Dazu sind aber im wesentlichen nur ein paar Schritte nötig:

  1. iPhone an den Computer anschliessen und ausschalten.
  2. redsn0w starten und das heruntergeladene ipsw einladen.
  3. Den Anweisungen in der Applikation folgen. Cydia muß installiert werden, damit wir später die benötigten Apps auf dem iPhone installieren können.
  4. Wenn redsn0w komplett durch ist, findet der Rest des Jailbreaks auf dem iPhone statt. Das kann ein wenig Zeit in anspruch nehmen. Also nicht ungeduldig werden.

Baseband Downgrade

Um das Baseband in einen Zustand zu bringen, der “hackbar” ist, sind wiederum nur wenige Schritte notwendig:

  1. Cydia starten
  2. nach Fuzzyband suchen und installieren
  3. Cydia verlassen und Fuzzyband starten
  4. Wenn Fuzzyband das Downgrade machen kann, dann einfach auf den Knopf drücken und warten
  5. Auch hier kann es eine Weile dauern, bis der Vorgang abgeschlossen ist

SIM Unlock

Den schlimmsten Teil hast Du inzwischen hinter dir. Um jede beliebige SIM Karte in deinem iPhone zu verwenden, sind es nur noch ein paar wenige Schritte:

  1. Cydia starten
  2. Nach ultrasn0w suchen und installieren
  3. Nach der Installation iPhone neu starten
  4. Fertig

Fazit

Eigentlich wollte ich das iPhone lediglich für die SIM-Karte meiner Freundin freischalten. T-Mobile macht das aber erst in zwei Monaten. Also mußte der Hack her. Dass ich dabei das iPhone auch jailbreaken muß, hat mich in die Abgründe der iPhone Hacking-Szene geführt. Ich habe viele Webseiten gelesen, bis ich mir sicher war, dass das der richtige Weg ist. Das das jailbreaken und unlocken dann so einfach ist, hätte ich nicht gedacht. Die Entwickler haben da sehr gute Vorarbeit geleistet.

PostgreSQL update problem on CentOS

Als ich heute in meiner Linux-VM auf die aktuelle pgdg postgreSQL Version aktualisieren wollte, wurde ich mit folgender Fehlermeldung abgespeist:

warning: rpmts_HdrFromFdno: Header V3 DSA signature: NOKEY, key ID e8e345b8
pgdg84/gpgkey
Public key for pgdg-centos-8.4-2.noarch.rpm is not installed

Das Problem liegt darin begründet, dass die Maintainer ihre Pakete mit einem neuen vereinheitlichten Key signieren, der allerdings bei einem Update nicht sofort vorliegt. Es gibt die Möglichkeit das Paket herunterzuladen und es nicht über yum sondern direkt per rpm zu installieren. Zum anderen kann man den Key auch auf dem Server einspielen und danach den Update-Prozess erneut starten. Zweitere Methode ziehe ich persönlich vor:

  1. Den Key hier runterladen: CMD-PGDG-KEY
  2. Als User root folgenden Befehl ausführen: rpm –import CMD-PGDG-KEY
  3. Update erneut starten: yum update

Wer sich für die erste Variante interessiert, kann die Schritte hier nachlesen.

Apple mit unglaublichen Quartalszahlen und … neuen Produkten

Neben den surreal erscheinenden Quartalszahlen, die Apple heute veröffentlicht hat, gibt es auch einiges neues aus der Produktpalette zu vermelden. Wegen der fortgeschrittenen Zeit diesmal nur kurz und knapp:

  • Neuer MacMini mit größerem Prozessor und doppeltem RAM
  • MacMini mit vorinstalliertem SnowLeopard Server und 2x500GB Festplatte
  • Neuer iMac endlich auch mit besserem Display bis zu 27″
  • Neues unibody MacBook
  • Endlich eine Multi-Touch Maus, die den Ball überflüssig macht

Für Details schaut euch im Apple Store um…

Mac OS X Snow Leopard ab 28. August

Nun ist die Katze also aus dem Sack. Nachdem der Apple Store wegen Aktualisierung weltweit einen halben Tag nicht erreichbar war, ist er inzwischen wieder da und man kann jetzt Snow Leopard bestellen. Auslieferung ab 28. August 2009. Die Schneekatze gibt es für 29€ in der Einzel- und für 49€ in der Familienlizenz. Ausserdem gibt es ein Mac Box Set für alle die auch gleichzeitig iLive und iWork auf die aktuelle Version ’09 aktualisieren wollen. Interessant ist dieses Paket wohl gerade für Leute, die noch auf Pre-Leopard Versionen wie z.B. Tiger unterwegs sind. Zu beachten ist allerdings, dass sich Mac OS X Snow Leopard nur auf Intel Macs installieren läßt.

Außerdem wird es zur gleichen Zeit Mac OS X Snow Leopard auch in der Serverversion geben. Kostenpunkt hierfür 499€. Obwohl der Store relativ lange down war, scheint sich nichts weiter geändert zu haben. Aber wer weiß, was hier noch für das Apple Special Event am 9.9.2009 vorbereitet wurde.

Neues von Apple… WWDC2009

Gerade erst angefangen, ist die Keynote der diesjährigen World Wide Developer Conference (WWDC) auch schon wieder vorbei. Wieder waren die Gerüchte, die sich im Internet tummelten sehr nah an dem dran, was Apple heute präsentiert hat. Aber wie in (fast) jedem Jahr hat sich auch diesmal wieder das ein oder andere dazwischen gemogelt, was man so nicht erwartet hatte. Im Folgenden mein persönlicher Überblick über die Neuigkeiten.

Mac OSX 10.6 aka Snow Leopard

Nun ist es also raus. Im September soll Snow Leopard auf den Markt kommen. Also noch vor Windows 7, das für Oktober angekündigt ist. Im Wesentlichen hat Apple am Motor geschraubt. Während sich an der Oberfläche nur sehr wenig verändert hat, soll Snow Leopard eine um einiges bessere Performance mitbringen. Hier ein paar Eckdaten:

  • Neuer Finder um 64-bit und das neue Grand Central zu unterstützen
  • Integration von Exposé im Dock
  • Bessere Stacks
  • Time Machine Backup 50% schneller
  • Standard Aufgaben sind wesentlich schneller, z.B. Wake Up: doppelt so schnell
  • Installation nur noch halb so groß (6GB statt vorher 12GB)
  • Vollständige Exchange Unterstützung in Mail, Adressbuch und iCal

Gerade der letzte Punkt ist sehr interessant. Denn ein in meiner Firma genutztes “Feature” von Exchange, nämlich die Ressourcen-Buchung, wird vom Microsoft-Eigenen Entourage nicht unterstützt. Von Snow Leopard hingegen schon. Man darf gespannt sein.
Interessant ist, dass bei diesem Update Besitzer des aktuellen Betriebssystems “Leopard” günstiger weg kommen als bisher. Eine einzelne Lizenz kostet dann nur noch 29$, das Family Pack mit 5 Lizenzen 49$. Eine Vollversion schlägt wie üblich mit 129$ zu Buche. Wie die Europreise sein werden steht noch nicht fest, aber die Erfahrung zeigt, dass wohl lediglich das Währungssymbol ausgetauscht wird.

iPhone OS 3.0

Das Update auf das iPhone OS 3.0 bringt im wesentlichen die Funktionen mit, die schon seit einiger Zeit bekannt waren:

  • Copy&Paste
  • Querformat Tastatur in Mail, SMS etc…
  • MMS
  • Spotlight Suche
  • iPhone als Modem am Laptop (Tethering)

Dazu kommen allerdings noch einige Funktionen, mit denen niemand oder nur wenige gerechnet haben, die darüber hinaus aber auch teilweise während der Präsentation garnicht aufgetaucht sind. Sie sind deshalb aber nicht minder interessant:

  • CalDav Support im Kalender
  • Erstellen von Meetings über Exchange
  • Film, Serien und Bücherdownload aus dem AppStore
  • Bluetooth jetzt auch für Datentransfer, z.B. Spiele
  • Dock-Anschluß jetzt auch für Drittanbieter offen

Unter anderem dank des letzten Punktes wird es von TomTom in naher Zukunft eine Navigationslösung für das iPhone geben. Das ganze inkl. einer Halterung für’s Auto in der das iPhone auch aufgeladen werden kann. Neben einem leistungsstärkeren Lautsprecher enthält die Vorrichtung auch eine Anschlußmöglichkeit für das Autoradio. Ob für alle Modelle wird sich noch zeigen.
Das Update wird ab 17. Juni zur Verfügung stehen und ist für iPhone Besitzer kostenlos. iPod touch Benutzer müssen knapp 10$/€ auf den virtuellen Ladentisch legen müssen.

iPhone 3G S

Ebenfalls ein Wunsch vieler, der heute in Erfüllung gegangen ist: Ein neues iPhone-Modell. Von außen unterscheidet es sich von dem bisherigen Modell iPhone 3G nicht, aber das “S” in iPhone 3G S steht laut Phil Schiller für “Speed”, also Geschwindigkeit. Mit einem Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 100% wird da geworben. Ob das wirklich so ist, wird sich noch zeigen. Aber einige andere Punkte scheinen mir persönlich noch interessanter:

  • Bessere Kamera (3MP) und neue Spezialfunktionen (“tap focus”, besseres Verhalten bei wenig Licht, Macro-Aufnahmen)
  • Video-Aufnahme Funktion mit Schnittmöglichkeit
  • Voice Control (ab jetzt kann man mit seinem iPhone reden)
  • Apple’s In-Ear Kopfhörer statt der bisherigen Stereo-Kopfhörer
  • Bessere Batterielaufzeit
  • Kompass

Und natürlich auch alle Funktionen, die das OS 3.0 mit bringt. Zusammen mit dem iPhone OS 3.0 bildet das neue iPhone eine runde Sache und nimmt den Kritikern einiges an Wind aus den Segeln. Nun muß sich zeigen, ob es auch hält, was es verspricht und ob nicht vielleicht doch nochmal irgendetwas zu bemängeln sein wird, was andere Telefone schon seit Jahren können :-)

Hardware

Hardwaremäßig gab es aus meiner Sicht keine sonderlich großen Überraschungen. Im Wesentlichen erhält das 15″ MacBook Pro ebenfalls eine eingebaute Batterie (mit 7 Stunden Laufzeit), wie das 17″ Modell. Das 13″ MacBook unibody wird zum 13″ MacBook Pro aufgewertet und alle Modelle erhalten einen SD-Card Slot. Ausserdem wird alles ein Stück billiger. Überrascht? Ich eigentlich auch nicht, also weiter zum – aus meiner Sicht – interessanteren Teil.

Safari 4

Irgendwo zwischen Snow Leopard und iPhone OS 3.0 wurden noch ein paar Worte über die neue Version von Safari verloren. Apple’s eigener Browser liegt nun in Version 4 vor und bringt 150 neue Features mit. Neben diesen ist er auch nochmal deutlich schneller als sein Vorgänger und schlägt laut Phil Schiller auch Google Chrome. Im iPhone OS 3.0 kommt, wie bisher auch, eine abgespeckte Version gleich mit. Wer sich den Boliden auf seinem Mac installieren will kann sich das Paket beiApplerunterladen. Auserdem gibt es auch eine vollständige Liste über die150 Features.

Apple lädt zur iPhone OS 3.0 Vorstellung

Apple hat heute Journalisten eingeladen um einen ersten Blick auf das zukünftige iPhone OS 3.0 zu gewähren. Das Event soll am 17. März 2009 statt finden. Gleich wurden die ersten bereits seit einiger Zeit schwelenden Spekulationen über verbesserungen und neue Features laut. Ganz vorne dabei: MMS unterstützung und Copy&Paste.

Auch über die Möglichkeit, dass Prozesse nun doch im Hintergrund laufen dürfen wird spekuliert. Dies könnte eine Alternative zum längst überfälligen Push-Dienst sein, den Apple bereits mit dem iPhone OS 2.0 angekündigt hatte. Dabei sollte aus Ressourcengründen vermieden werden, dass zu viele Applikationen im Hintergrund laufen. Stattdessen sollten Programme wie ICQ oder IRC über den Apple eigenen Push-Dienst Nachrichten zugeschustert bekommen, wie das z.B. schon von MS Exchange Servern bekannt ist. Bis heute allerdings ist davon nichts zu sehen.

Nun keimt die Hoffnung vieler Entwickler wieder auf, man könne in Zukunft vielleicht doch Applikationen bauen, die parallel zu anderen Programmen laufen dürfen. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage, wie ob die alten Geräte das überhaupt packen können. Teilweise stürzen heute ja schon allein laufende Programme wegen Speichermangel ab. Aus diesem Grund wird gemunkelt, dass es gleichzeitig auch ein neues iPhone geben wird, mit neuem Prozessor und mehr Speicher. Was ich mich allerdings schon die ganze Zeit frage: Von den 16GB Flashspeicher für Musik etc. hab ich gerade mal die Hälfte belegt. Warum kann da die andere Hälfte nicht als Swap benutzt werden?

Das nächste größere Feature über das spekuliert wird ist vektorbasierte GPS Standortbestimmung, die den Einsatz des iPhone als Navigationslösung möglich macht. Zu guterletzt hofft die Gemeinde auf die Möglichkeit das iPhone als Modem einsetzen zu können. Damit könnte man mit Laptop und iPhone bestückt unterwegs auf einem großen Display im Internet surfen oder Anwendungen benutzen, die es auf dem iPhone nicht gibt und eine Internetverbindung benötigen. Das alles ohne eine zusätzliche UMTS-Karte.

Bislang sind alle diese Punkte Spekulationen, aber schon seit beginn der iPhone Ära Kritikpunkte aus den Reihen von Entwicklern und Benutzern. Es bleibt abzuwarten, wie gut Apple in der letzten Zeit zugehört hat.

T3BLOG in bestehende Seite integrieren

Ich arbeite gerade an einer Zusammenfassung der Schritte, die ich durchgeführt habe, um den T3BLOG in meine bestehende Webseite zu integrieren. Für alle die inzwischen danach gefragt haben besteht also Hoffnung, bald eine kleine Anleitung zu haben, mit deren Hilfe die Integration ein wenig einfacher sein wird. Bitte gebt mir noch ein bisschen Zeit, da ich mich gerade noch an einer anderen Baustelle festgebissen habe. Da ich aber selber weiss, dass warten immer ein unangenehmes Gefühl ist, werde ich mich bemühen schnell an die Arbeit zu gehen. Sobald ich fertig bin, werde ich euch über den Blog informieren.

Komische Standardeinstellung Apache+Debian Etch

Durch einen Serverabsturz bin ich heute auf eine etwas verwirrende Standardeinstellung im Apache gestoßen, die laut einigen Foren offenbar nur Debian Etch betrifft.

MaxRequestsPerChild 0

macht den Apache in einigen Situationen zu einem Speicherfresser. Das ganze geht soweit, das der Kernel keinen neuen Speicher mehr allociieren kann, kein Speicher mehr für andere Anwendungen zur Verfügung steht und das System damit lahmgelegt wird. Das ganze äußert sich zunächst dadurch das außer PING nichts mehr funktioniert. Ein Server reboot richtet dann wieder alles, allerdings ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis das Problem erneut zuschlägt. Wer in seinem “syslog” Meldungen finden, die wiefolgt aussehen:

kernel: Mem-info:
kernel: Node 0 DMA per-cpu:
kernel: cpu 0 hot: high 0, batch 1 used:0
kernel: cpu 0 cold: high 0, batch 1 used:0
kernel: Node 0 DMA32 per-cpu:
kernel: cpu 0 hot: high 186, batch 31 used:179
kernel: cpu 0 cold: high 62, batch 15 used:49
kernel: Node 0 Normal per-cpu: empty
kernel: Node 0 HighMem per-cpu: empty
kernel: Free pages:        8012kB (0kB HighMem)
kernel: Active:117054 inactive:113464 dirty:0 writeback:0 unstable:0 free:2003 slab:5445 mapped:1 pagetables:11467
kernel: Node 0 DMA free:3996kB min:24kB low:28kB high:36kB active:3980kB inactive:3840kB present:6556kB pages_scanned:9555 all_unreclaimable? yes
kernel: lowmem_reserve[]: 0 993 993 993
kernel: Node 0 DMA32 free:4016kB min:4016kB low:5020kB high:6024kB active:464236kB inactive:450016kB present:1017008kB pages_scanned:1088596 all_unreclaimable? yes
kernel: lowmem_reserve[]: 0 0 0 0
kernel: Node 0 Normal free:0kB min:0kB low:0kB high:0kB active:0kB inactive:0kB present:0kB pages_scanned:0 all_unreclaimable? no
kernel: lowmem_reserve[]: 0 0 0 0
kernel: Node 0 HighMem free:0kB min:128kB low:128kB high:128kB active:0kB inactive:0kB present:0kB pages_scanned:0 all_unreclaimable? no
kernel: lowmem_reserve[]: 0 0 0 0
kernel: Node 0 DMA: 1*4kB 1*8kB 1*16kB 0*32kB 0*64kB 1*128kB 1*256kB 1*512kB 1*1024kB 1*2048kB 0*4096kB = 3996kB
Feb 24 15:19:42 catfish kernel: Node 0 DMA32: 2*4kB 15*8kB 9*16kB 5*32kB 10*64kB 1*128kB 1*256kB 1*512kB 0*1024kB 1*2048kB 0*4096kB = 4016kB
kernel: Node 0 Normal: empty
kernel: Node 0 HighMem: empty
kernel: Swap cache: add 3754206, delete 3754206, find 550796/967590, race 100+121
kernel: Free swap  = 0kB
kernel: Total swap = 2104504kB
kernel: Free swap:            0kB
kernel: 261872 pages of RAM
kernel: 5006 reserved pages
kernel: 46543 pages shared
kernel: 0 pages swap cached
kernel: printk: 180 messages suppressed.
kernel: oom-killer: gfp_mask=0x201d2, order=0
kernel:
kernel: Call Trace:
kernel:  [<ffffffff802a666e>] out_of_memory+0x33/0x216
kernel:  [<ffffffff8020e020>] __alloc_pages+0x220/0x2a9
kernel:  [<ffffffff80210db1>] __do_page_cache_readahead+0x95/0x206
kernel:  [<ffffffff8022683e>] sync_page+0x0/0x42
kernel:  [<ffffffff8025cad3>] io_schedule+0x28/0x33
kernel:  [<ffffffff8022683e>] sync_page+0x0/0x42
kernel:  [<ffffffff8025cd6a>] __wait_on_bit_lock+0x5b/0x66
kernel:  [<ffffffff8023d749>] __lock_page+0x5e/0x64
kernel:  [<ffffffff802116ed>] filemap_nopage+0x148/0x314
kernel:  [<ffffffff80208718>] __handle_mm_fault+0x375/0x91a
kernel:  [<ffffffff8020a69c>] do_page_fault+0x39d/0x706
kernel:  [<ffffffff8025c35e>] thread_return+0x0/0xe7
kernel:  [<ffffffff802588e5>] error_exit+0x0/0x84

der sollte mal in sein Apache Konfigurationsfile schauen und darüber nachdenken den besagten Wert z.B. wiefolgt abzuändern:

MaxRequestsPerChild 100

Damit wird verhindert, dass der Prozess Amok läuft, denn nach 100 Requests wird er einfach abgesetzt und ein neuer tritt an seine Stelle. Mal sehen, ob das jetzt auch hilft…

Erste Erfahrung mit T3BLOG

Wie ja schon vor Kurzem geschrieben, habe ich auf eine neue BLOG-Lösung umgestellt. Das etwas schwerfällige und veraltete TIMTAB mußte dem neuen System T3BLOG der schweizer Firma Snowflake weichen. Was grundsätzlich positiv stimmt, ist die Tatsache, dass Snowflake den Blog selbst einsetzt. Im Folgenden möchte ich meine ersten Erfahrungen mit T3BLOG schildern und euch damit helfen zu entscheiden ob T3BLOG auch etwas für euch sein könnte.

Obwohl das System so ausgelegt ist, dass man den Blog als eigenständige TYPO3 Instanz laufen läßt, ist es über einige Umwege möglich ihn auch dazu zu bewegen sich in die bereits bestehende Seite einzugliedern. Ersteres geht recht schnell von der Hand, während zweiteres in etwa so lange dauert TIMTAB einzurichten. Denn die ein oder andere Stolperfalle bringt die Einrichtung mit sich, die man hauptsächlich über TypoScript erledigt.

T3BLOG kurz und knapp – Was bei der Einrichtung auffällt

Nachdem ich die Extension jetzt soweit an meine Bedürfnisse angepasst habe, ziehe ich dennoch ein positives Fazit. Im Grunde ist T3BLOG recht übersichtlich aufgebaut und macht im Großen und Ganzen was es soll. Und das recht komfortabel. Allerdings merkt man der Extension an, dass sie noch recht neu ist. Im Folgenden ein paar Punkte, die seitens der Entwickler nochmal überdacht werden sollten:

PageBrowser:

Im PageBrowser scheint es noch an der Berechnung der ‘Vorigen’ und ‘Nächsten’ Seite zu haken. Hier wird eher wild in der Gegend rumgesprungen statt zur korrekten Seite zu linken.

Wenn man einen Kategoriefilter einschaltet und ein PageBrowser angezeigt wird, so wird der Filter gelöscht, sobald man Gebrauch vom PageBrowser macht.

RSS:

Der RSS-Feed für Posts enthält nur die Überschrift. Mich persönlich stört es, wenn ich einen Feed abbonniert habe, ich aber erst auf die Webseite wechseln muß, um den Beitrag zu lesen. Um T3BLOG trotzdem dazu zu bewegen, muß man dann schon im Code rumwerkeln.

Man hat keine Möglichkeit den Content im RSS-Feed als HTML ausgeben zu lassen. Wieder muß der Leser auf die Seite wechseln, um Bilder, Links etc. zu sehen. Gerade wenn man im Text darauf referenziert, ist das sehr verwirrend.

Trackback:

Eine andere Webseite per Trackback anzupingen funktioniert. Den ausgegebenen Trackback Link von T3BLOG woanders einzutragen scheint aber keinen Effekt zu haben (Getestet mit WP).

Der Link, der beim Trackback auf einen anderen Blog mitgegeben wird, wird auf der T3BLOG Seite nicht mehr korrekt dekodiert. Das führt dazu, dass man immer die Listenansicht, nicht aber die Einzelansicht bekommt. Problem scheinen hier ein paar auskommentierte Zeilen in der class.blogList.php zu sein, die angeblich “not needed anymore” sind.

Content Elemente:

Es ist ja schon sehr komfortabel, dass man in seinem Blogbeitrag mehrere Content Elemente zusammenbauen kann, wie auf einer richtigen Seite. Was allerdings richtig nervt, ist die Tatsache, dass diese innerhalb eines Posts falschrum ausgegeben werden. Nun kann ich die ja zum Glück umsortieren. Klappt auch, wird aber beim Anlegen des nächsten Posts wieder kaputt gemacht. Warum hab ich noch nicht herausgefunden. Vielleicht haben die Entwickler von Snowflake ne Idee?

Fazit:

Version 1 überzeugt durch einen robusten Aufbau. Die Kinderkrankheiten sind (bis auf die Sache mit den Content Elementen) zunächst sicherlich verschmerzbar. Aber Aufgrund des Umfangs, den die Extension jetzt schon hat, bin ich guter Dinge, dass die Probleme bald von Snowflake behoben werden.

Kritische Sicherheitslücke in TYPO3

Im TYPO3 Kern wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, die durch ein Update gepatcht werden kann, das seit vorgestern zur Verfügung steht. Das Update wird dringenst empfohlen, da ein Angreifer sich durch die Lücke Zugriff zum Dateisystem verschaffen kann.

Bekanntestes Opfer dieser Sicherheitslücke ist aktuell wohl Wolfgang Schäuble. Seine Webseite war über 11 Stunden mit einem Link auf den Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung versehen.

Nähere Informationen zu dem Fehler, seinen Auswirkungen und die betroffenen Versionen findet man im aktuellenTYPO3 Security Bulletin.

Sortierung im T3BLOG RSS-Feed

Und weil der Blog so viel Spaß macht, gleich noch was. Wer T3BLOG installiert hat und vorher was anderes benutzt hat, z.B. TIMTAB, wird vermutlich seine alten Posts akribisch von Hand umgezogen haben. Je nach Reihenfolge wird man sich danach irgendwie wundern, warum im RSS-Feed plötzlich ältere Posts vor den neueren auftauchen. Das liegt daran, dass die Standardeinstellung eine Sortierung nach Erstellungsdatum vorsieht und nicht etwa nach dem Datum, das man in dem entsprechenden Feld eingegeben hat. Hier hilft ein bischen TypoScript im Template. Statt nach ‘crdate’ läßt man nach ‘date’ sortieren:

plugin.tx_t3blog_pi1.rss.postItemOrderBy = date DESC