Trinidad und Topes de Collantes – Kuba Reiseblog Tag 10

Trinidad und seine Verkehrsmittel

Ein weiterer Tag in Trinidad erwartet uns. Nach dem Frühstück wechseln wir wie angekündigt die Casa. Unsere Gastgeber haben uns ein Zimmer auf der anderen Straßenseite besorgt. Wir ziehen bei Yirina y Chichi ein. Beim morgendlichen Einkauf werden wir dann auch gleich mal wieder beschissen. Wir merken es aber erst, als wir wieder auf der Straße sind. Es sind zwar nur 2 CUC aber es ist irgendwie wieder bezeichnend für diese Stadt. Ich kann jedem nur empfehlen seine Kenntnisse im Kopfrechnen vor dem Urlaub abzustauben. Wahlweise kann man auch schonmal im Laden zusammenzurechnen, bevor man zur Kasse geht.

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Trinidad über Sancti Spiriti – Kuba Reiseblog Tag 9

Trinidad Foto mit einem Esel

Das nächste Ziel ist Trinidad. Leider sind mir die Notizen vom heutigen Tag abhanden gekommen. Daher versuche ich mich so gut wie möglich zu erinnern, was heute so passiert ist. Im Wesentlichen sind wir über die Autobahn in Richtung Trinidad gefahren. Bei einem kurzen Stop in Sancti Spiriti gab es was zu Trinken und ein paar schöne Fotos. In Trinidad angekommen galt es die Casa zu finden. Ausgesucht hatten wir diese schon. Zu ihr zu gelangen war dann allerdings eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Die Karte im Reiseführer war derart ungenau, dass wir erstmal von der falschen Seite in Trinidad eingefahren sind. Plötzlich und unvermittelt standen wir dann vor den verschlossenen Toren der Altstadt. Das wäre prinzipiell nicht so schlimm, wenn es hier nicht so unglaublich viele nervige Leute geben würde, die dir für Geld zeigen wollen, wo Du nicht hin willst. “Diese Casa gibt es nicht mehr”, “Der Weg dahin ist eingestürzt”, “Dort ist gestern alles ausgebrannt, aber wir wissen etwas anderes wo Ihr unterkommen könnt”. Das sind nur einige wenige Aussagen die wir hier in kürzester Zeit gehört haben.

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Playa de Coco und Carmagüey – Kuba Reiseblog Tag 8

Playa de Coco

Heute wollen wir weiter nach Carmagüey. Vorher steht allerdings noch der Playa de Coco auf dem Programm. Dieser Strand ist bekannt dafür, dass im wesentlichen Einheimische dort baden. Und genauso ist es. Kein einziger Tourist weit und breit. Damit auch keiner, der mit Geschichten zum Abzocken vorbei kommt. Einer spricht uns an, entschuldigt sich aber schon bevor er überhaupt irgendetwas sagt für die Störung. Hier will man sein, wenn man Touristenzentren nicht mag. Continue reading

Mayarí nach Santa Lucía – Tag7 Kuba Reiseblog

Las Tunas Pizza Service

Heute geht’s nach Santa Lucía. Der gemeinsame Morgen mit unseren Pauschaltouris gestaltet sich recht kurz. Vom Zimmer aus hören wir nur, wie nach Kofferträgern verlangt wird. Als wir gemütlich beim Frühstück aufschlagen ist der deutsche Sturmtrupp schon durch das Buffet gefegt und hat seine Verwüstung hinterlassen. Die Nachhut bedankt sich noch mit “Kratziass, war alles sehr gut!” und dann sind wir mit dem Kellner allein. Continue reading

Maisí, Jumuri und Playa Maguana – Kuba – Tag 5

Bahia de Marta

Wir starten nach einem guten Frühstück zunächst in Richtung Maisí zum Fischerdorf Jumuri. Von dort aus kann man Bootstouren über den Fluß zum Meer machen. Aber da wir heute rund 100km Strecke geplant haben, entschließen wir uns nicht teilzunehmen. Stattdessen fahren wir hinter Jumuri noch ein wenig die Berge hinauf. Es ist gutes Wetter und wir erhoffen uns einen schönen Ausblick auf’s Meer. Auf dem Rückweg liegt der “Paso de los Alemanes”. Der Name macht uns neugierig und als Deutscher muss man wohl ein Foto davon machen. Es handelt sich dabei um eine Steinformation, die sich über die Straße zieht. Nett anzusehen, aber nichts wofür man jetzt extra hin fahren müsste.

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Kuba Reiseblog Santiago, Gran Piedra und Morro – Tag 3

Kuba und Che Guevara

Um einmal quer über Kuba zu touren braucht man ein Auto. Das bekommen wir heute. Vorher gibt’s aber noch Frühstück in der Casa. Besonders zu bemerken ist dabei der frisch gepresste Saft und das frische Obst. Man merkt schon, dass es nicht quer über die Welt verschifft wurde. Das was wir das zu essen bekommen ist auch auf Kuba und in der Nähe gewachsen. Lecker! Continue reading

Kuba Reiseblog – Tag 2

Casa Nummer 1 in Santiago de Cuba

So wie der Abend geendet hat, fängt der Morgen an. Der Jetlag treibt uns sehr früh aus den Federn. Kuba erwartet uns mit einem herrlichen Wetter. Aber da wir vor dem Abflug nach Santiago noch ein bisschen Havanna anschauen wollen, passt uns das ganz gut. Nach dem Frühstück geht’s also los mit einer kleinen Runde durch die Hauptstadt Kubas “La Habana”. Viel Zeit bleibt uns dazu nicht, daher sehen wir auch erstmal nicht viel, aber wir kommen ja bald wieder. Mit einem vom Hotel gerufenen Taxi geht’s also zum Flughafen. Das Gepäck ist erstaunlich schnell aufgegeben und wir entscheiden uns noch schnell ein Wasser zu gönnen, bevor wie uns in den Sicherheitsbereich begeben. Dort wird mir entgegen den deutschen Regeln mitgeteilt, dass Wasser kein Problem wäre, aber mein Fotostativ. Das müsste ich separat aufgeben. Also wieder zum Check-In Schalter und dann steht dem Abflug nichts mehr im Wege. Continue reading

Chili Tagebuch 2016 – Es geht wieder los

Chilis unter sich

2016 wird wieder ein Chili Jahr. Es ist mal wieder Februar und nachdem ich letztes Jahr die Aussaat-Zeit verpasst habe, bin ich dieses Jahr wieder rechtzeitig am Start. Macht ihr mit?

Chili im Februar aussähen

Die meisten Chili-Arten muss man in unseren heimischen Gefilden schon im Februar aussähen. Obwohl man sich zu dieser Zeit eigentlich noch keine grünen Pflanzen vorstellen kann. Letztes Jahr habe ich den Zeitpunkt verpasst und musste auf schon herangezogene Pflanzen zurück greifen. Vom Ertrag war ich ein wenig enttäuscht, obwohl es ein sehr heißer Sommer war. Hinzu kommt, dass dieses Jahr ein echter Garten zur Verfügung steht. Die Chili-Büsche müssen sich also nicht mehr in kleinen, engen Töpfen “einsperren” lassen. Ich bin gespannt, was das für die Büsche bedeutet. Continue reading

Kuba Reiseblog als neue Serie – Tag 1

La Habana Kuba - Havanna

Kuba ist wohl für viele eine der bekanntesten Karibikinseln. Jetzt sind es schon fast 4 Jahre, seitdem ich einen Urlaub dort verbringen durfte. Da in der letzen Zeit einige danach gefragt haben und ich beim Umzug zufällig auf meine Reiseaufzeichnungen von damals gestoßen bin, habe ich beschlossen meine Erlebnisse der drei Wochen noch einmal für mich und zusammen mit Euch aufleben zu lassen. Es ist zwar vom Umfang sicher nicht vergleichbar mit der 3-Monats Reise durch Australien, aber es war nicht weniger spannend. Deshalb habe ich auch beschlossen, diesen magischen Ort nicht mit einem einzigen abgerissenen Kuba Blogpost zu beschreiben, sondern eine kleine Serie daraus zu machen.

Wir werden uns gemeinsam über die Insel kämpfen, spannende Ort entdecken und uns mit den Sitten und Fallstricken der kubanischen Bevölkerung befassen. Und wie das üblicherweise am Anfang eines Urlaubs ist, man kommt erstmal an. In unserem Fall am 27. Mai 2012.

Kuba kickoff – La Habana

Heute war Ankunft in La Habana, der Hauptstadt der Insel, die wir die nächsten drei Wochen unser Heim nennen werden. Schon beim Verlassen des Flugzeugs weht einem der Wind einer anderen Welt entgegen. Man trifft oft auf Gruppen von Menschen die im Wesentlichen eines tun: Nichts. An einer Sicherheitskontrolle an der gerade nichts los ist, wird dann auch schonmal eine Runde “Reversi” gespielt. Je nach Motivation der Beamten ist an den 22 karg eingerichteten Holzschaltern zur Passkontrolle mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Je nach persönlicher Gemütslage kann sowas entspannend sein, oder eben nicht.

Den Transfer in unser erstes Nachtlager haben wir schonmal von zu Hause aus organisiert. Erste Verhaltensregeln im kubanischen Straßenverkehr kann man sich gleich beim Taxifahrer abschauen. Hupen beim Überholen oder in schlecht einsehbaren Situationen. Fußgänger haben beim Hupen die Straße zu verlassen. An einer Bahnlinie ist grundsätzlich anzuhalten. Check.

Nach dem Check-in im Hotel “Park View” gehen wir für die ersten Tage schonmal Geld wechseln. Als Tourist bekommt man immer die spezielle Touri-Währung ausbezahlt, den CUC auch Peso convertible genannt. Für’s erste reicht uns das, aber wir fragen uns natürlich schon, warum es hier eigentlich zwei Währungen gibt. Doch darüber machen wir uns kaum noch Gedanken. Denn während des Abendessens kommt ein alter Bekannter vorbei. Der Jetlag!