Outlook Express zu Thunderbird Umzug

Nachdem ich nun ca. 2 Stunden dran rumgebastelt habe eine Outlook Express Mailbox zu Thunderbird umzuziehen und ich vermutlich nicht der erste bin, der sowas in seinem Leben mal machen muß, habe ich mich entschlossen eine kleine Hilfestellung zu schreiben, aber zuerst mal das Problem.

Das Problem – warum nicht gleich Thunderbird?

Ein enger Familienangehöriger hat seit einigen Jahren seinen eMail-Verkehr über Outlook Express auf einem Windows PC abgewickelt. Obwohl IMAP als primäres Protokoll eingerichtet war, wurden lokale Ordner angelegt, in die eMails einsortiert wurden. Vor kurzem entscheidet sich der Computer dazu keine Lust mehr auf Funktionieren zu haben. Ein neuer Rechner soll demnächst angeschafft werden. Diesmal aber kein Windows PC mehr. Es soll ein Mac sein.
Alles kein Problem, denkt sich der erfahrene Administrator: IMAP für Mails ist ja schließlich eingerichtet und die Daten von der Festplatte können wir ja auch noch retten. Ja, denkt er, bis ihm die lokalen Ordner beim Stöbern auffallen. Die müssen ja jetzt irgendwie wieder rekonstruiert werden, aber auf dem Mac gibts kein Outlook Express. Qué lastima!

Voraussetzung und Werkzeug

Für wen sind die nächsten Schritte gedacht und was braucht man dazu? Wenn Du ungefähr folgende Ausgangssituation hast bist Du schonmal richtig:

  • .dbx Dateien aus einem Outlook Express Profil oder Backup
  • Den Wunsch die Mails in Zukunft in Thunderbird zu haben (z.B. Mac)

Bevor wir loslegen brauchen wir folgende Werkzeuge:

  • Eine Windowsinstallation (z.B. VM oder Rechner von einem Bekannten)
  • Das dbxconv Tool von Ulrich Krebs [1]
  • Das Zielsystem mit einem installierten und mit einem Account eingerichteten Thunderbird

Die Lösung

Von jetzt an geht’s eigentlich ganz schnell. Einfach die folgenden Schritte ausführen und freuen:

  • .dbx Dateien und dbxconv Tool in ein gemeinsames Verzeichnis auf dem Windowsrechner legen
  • Ein Terminal starten und im Verzeichnis „dbxconv *.dbx“ ausführen (Bestimmte dbx Dateien lassen sich nicht umwandeln, weil sie von Outlook Express für die interne Verwaltung verwendet werden und keine Mails enthalten, z.B. folders.dbx)
  • Die .mbx Dateien auf dem Zielsystem im Thunderbird-Profil ablegen. Unter MacOS befindet sich dieses unter ~/Library/Thunderbird/Profiles/<PROFIL_NAME>/Mail/Local Folders
  • Beim starten von Thunderbird werden die Mails jetzt in Ordnern angezeigt, die so heißen wie die Datei.

Ab jetzt muß man sich entscheiden, was man möchte. Ich persönlich würde jetzt neue Ordner auf dem Server anlegen und dann die Mails dort hinein kopieren/verschieben. Aber vorsicht, je nachdem um wie viele Mails es sich handelt kann das abhängig von der Internetanbindung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Referenzen

[1] http://www.ukrebs-software.de/german/dbxconv/dbxconv.html

Update auf TYPO3 4.6 + Debian Lenny

Nur mal eben für zwischendurch für alle, die Debian auf ihrem Server laufen haben und auf die aktuellste Version von TYPO3 aktualisieren wollen. Diese verlangt PHP in der Version 5.3 oder höher. Debian Lenny (stable) kommt aktuell aber nur mit 5.2.x. Um dieses Problem zu beseitigen kann man sich eines zweiten Repositories bedienen, das für die stable Releases auch aktuellere Versionen gebräuchlicher Pakete bereit stellt.

Zunächst in der /etc/apt/sources.list folgendes eintragen:

deb http://php53.dotdeb.org lenny all
deb-src http://php53.dotdeb.org lenny all

(für alle die „stable“ anstelle von „lenny“ in ihrer sources.list haben, entsprechend hier anpassen).
Anschließend bringen die bekannten befehle das ersehnte PHP 5.3 auf den Server:

apt-get update
apt-get upgrade

Japan GAU – Was ich nicht verstehe

Das Unglück in Japan (der sog. GAU) hat die Welt und ganz besonders die Medienlandschaft fest in seiner Hand. Obwohl Erdbeben und Tsunami an sich schon ausreichend schrecklich wären um einige Tage drüber zu berichten, ist die Situation im Atomkraftwerk Fukushima I immernoch bedrohlich und wahrlich noch nicht ausgestanden. Immer wieder wird in den Medien darüber berichtet, updates gegeben, Experten befragt und erklärt wie es zu der Situation kommen konnte und was uns ggfs. noch so erwarten könnte.

Da ist die Rede von ausgefallenen Kühlsystemen, so dass die Brennstäbe nicht mehr ausreichend gekühlt werden können, selbst die, die eigentlich garnicht mehr benutzt werden. Bislang war ich immer der Meinung man steckt die Regelstäbe zwischen die Brennstäbe und der ganze Spuk hat ein Ende. Aber weit gefehlt. Die Reaktion klingt nur langsam ab und solange muß gekühlt werden. Wieder was gelernt. Aber das war nicht das einzige was ich in den letzten Tagen gelernt habe und dennoch ist es eine Tatsache die mich nun schon einige Zeit beschäftigt. Warum?

Naiver Lösungsansatz um den GAU zu verhindern?

Wenn ich die Informationen alle richtig sortiert habe, ist folgendes passiert:

  1. Das Erdbeben hat einen Großteil der Atomkraftwerke zur Abschaltung gebracht, Notstromaggregate erzeugten danach den benötigten Strom für die Kühlpumpen
  2. Der Tsunami überrollt das AKW und beschädigt/zerstört die Dieselaggregate. Die zweite Redundanzstufe setzt ein und das Kühlsystem wird über Batterien versorgt
  3. Nachdem die Batterien den Kreislauf nicht mehr aufrecht erhalten können erhitzt sich das Wasser so stark, dass es verdampft und einen erheblichen Druck im Reaktor aufbaut. Die Stäbe erhitzen sich teilweise soweit, dass Wasserstoff entsteht, dass letztlich auch zu einer Explosion führt (Stichwort: Zeppelin Hindenburg)
  4. Kann die Kühlung nicht wiederhergestellt und aufrechterhalten werden, droht eine Kernschmelze und vermutlich unweigerlich ein sogenannter Super-GAU

Alles klar soweit. Jetzt kommen wir zu meiner Frage. Das Kühlsystem ist meines Wissens ausgefallen, weil kein Strom mehr vorhanden ist. Inzwischen wird sogar versucht eine Starkstromleitung von woanders her zu legen. Jetzt sind die Pumpen aber doch in einem Atomkraftwerk untergebracht, das weiterhin das Wasser im Reaktor erhitzt, das sonst zum Betrieb der Turbinen und damit zur Stromerzeugung verwendet wird. Für meine Begriffe liegt nun nahe, einfach wie zuvor den Wasserdampf durch die Turbine zu jagen und den dadurch entstehenden Strom in den Kühlkreislauf einzuspeisen.
Aus meiner Sicht hätte das mehrere Vorteile:

  1. Der Druck im Reaktor sollte deutlich langsamer steigen, weil dem heissen Dampf Energie zur Stromerzeugung in der Turbine entzogen wird
  2. Der entstehende Strom wird sofort an der Stelle produziert, wo man ihn braucht
  3. Das Kühlsystem kann wieder seine Arbeit aufnehmen
  4. Die Stäbe werden gekühlt und klingen mit der Zeit ab, bis sie so kalt sind, dass kein Dampf und damit auch kein Strom mehr produziert wird
  5. Bis dahin könnte man in Ruhe eine weitere stabile Stromversorgung aufbauen

Vermutlich ist es für solcherlei GAU-vermeidenden Maßnahmen inzwischen zu spät und es mag sein, dass diese Interpretation sehr naiv gedacht ist. Aber ich komme einfach nicht drauf, warum das nicht funktionieren sollte. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

iPhone4 + Telekom = Odyssee

Dass die Telekom in Deutschland das iPhone Monopol unterhält und neue iPhones und iPads beim Verkaufsstart immer sehr rar sind, ist wohl hinreichend bekannt. Was sich die Telekom aber beim iPhone4 Verkaufsstart hat alles einfallen lassen um seine Bestandskunden los zu werden ist herrlich. Aber fangen wir einfach mal vorne an…

Wie alles begann…

Vor zwei Jahren, mit erscheinen des iPhone 3G, konnte ich mich trotz Telekom-Vertrag nicht zurückhalten und bin von O2 zum rosa Riesen gewechselt. Folglich stand also nun eine Vertragsverlängerung an. Und passend dazu kommt auch gleich ein neues Gerät auf den Markt: Das iPhone 4. Super. Was liegt also näher als den Vertrag zu verlängern und gleichzeitig ein iPhone 4 zu bestellen. Ja was liegt eigentlich näher? Naja, ich sags mal so, den Passierschein A38 hätte ich vermutlich leichter bekommen…

Hotline ganz kalt…

Am 14.6. habe ich mir abends erlaubt schonmal bei der Telekom Hotline anzurufen, um zu erfragen, wie ich denn nun am besten die Vertragsverlängerung machen soll, damit ich auch mein iPhone 4 möglichst bald in Händen halte. Der nette T-Mitarbeiter teilte mir mit, dass er das leider auch nicht weiß, das würde man ihm erst nächsten Morgen erzählen. Aha. Nächsten Morgen war dann alles irgendwie kaputt. Die Webseite der Telekom war stundenlang unerreichbar, passend zu der Hotline. Dort habe ich bis zum Abend niemanden an die Strippe bekommen. Zum Glück gibt’s ja Twitter. Dort wurde dann schonmal publiziert, dass Vertragsverlängerer eh in den Offline-Shop müssen. Wie bitte? Jetzt hat man ein Telefon mit dem man immer online ist, und dann muß man zurück in die Prä-Internet-Welt? Naja, egal. Abends hab ich es dann leider nicht mehr geschafft vorbei zu schauen. Aber gleich nächsten Morgen 11:00…

Welt 1.0 – Offline…

Im Shop angekommen begrüßt mich eine erstaunlich kurze Schlange. Ein kurzes Gespräch mit dem Herrn an der Kasse läßt meine Hoffnung auf baldiges Erreichen des Ziels schwinden. Man nimmt keine Reservierungen mehr an die seien „nur gestern (am 15.6. – Anm.d.R.)“ möglich gewesen. Aha. Ich möge doch bitte am 24.6. nochmal kommen. Es wäre die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass ich ein Gerät bekomme, wenn ich mich einfach anstelle. Ach so. Es wäre aber wohl besser ich würde mir Zeit mitbringen. Es könnte länger dauern.

Nochmal telefonieren…

Ich gebe zu, ich hatte keine Lust mich stundenlang irgendwo anzustellen um ein Telefon zu bekommen. Auf der anderen Seite hätte ich das Telefon schon ganz gerne zu Beginn meiner Vertragslaufzeit und nicht 2 Monate später. Also hab ich nochmal mein Glück bei der Hotline versucht. Scheinbar war der grosse Andrang vorbei. Ich hatte recht schnell einen „Berater“ an der Strippe. Dieser bestätigte mir nur das was ich schon wußte. Vertragsverlängerungen bitte nur im Shop. Also gut. Was nun? Obwohl ich die Camper vor den AppleStores in den letzten Jahren immer milde belächelt habe, fasste ich den Entschluss am 24. mal am T-Shop vorbei zu schlendern…

24.6. – Tag der Abrechnung…

8:30 Uhr. Ich verlasse das Haus in Richtung U3 -> Mönckebergstrasse
9:00 Uhr. Ich erreiche den T-Shop und bin überrascht, dass niemand vor der Tür steht. Die nächste Überraschung: Der Laden ist schon offen (Öffnungszeit ist normalerweise 10:00).
9:05 Uhr. Ich stehe in der Schlange an der Kasse im Erdgeschoss. Es sind nur 8 Leute vor mir. 16GB Geräte sind wohl noch ausreichend vorhanden. Ein leichtes Gefühl von Vorfreude macht sich in mir breit.
9:30 Uhr. Zwei Leute schon abgefertigt. Jetzt Mutter mit Sohn dran. Neuvertrag mit Beratung…
10:05 Uhr. Mutter mit Sohn fertig. Alle anderen scheinen zu wissen, was sie wollen…
10:45 Uhr. Ein älterer Herr hatte doch nochmal eine härtere Nuss für den Berater. Normaler Vertrag sollte in einen iPhone Vertrag umgewandelt werden. Kein Problem, dauert allerdings ein bischen. Egal, das Ziel ist nah.
11:00 Uhr. Ich lasse die Dame hinter mir vor, damit sie noch rechtzeitig zur Arbeit erscheinen kann. Sie ist schnell durch und ich bin der Nächste.
11:05 Uhr. Der Mitarbeiter kann Gedanken lesen und hat schon ein 16GB Gerät für mich aus dem Lager mitgebracht. Ich erwähne, dass ich meinen Complete M 1 Gen. Vertrag behalten möchte. Sofort wird das Gerät wieder vom Tresen gezogen und mir mitgeteilt, dass dies nicht im Shop möglich ist. Er könne den Vertrag nur Verlängern wenn ich in einen Complete 120 wechsele. Äh nein, genau das möchte ich eigentlich nicht. Wenn ich den Vertrag so behalten möchte, dann müsse ich die Verlängerung über die Hotline machen. Äh, was?! Wir rufen beide zeitgleich bei der Hotline an und ich komme als erster durch. Der Hotline-Mitarbeiter dementiert die Aussage des Shop-Mitarbeiters und ich reiche mein Telefon weiter. Es folgt Fachkauderwelsch mit dem Ergebnis: Es geht nicht im Shop, sondern nur über die Hotline. Aha.
11:10 Uhr. Ich mache dem Hotline-Mitarbeiter klar, dass ich äußerst sauer darüber bin, wie ich hier hin und her geschickt werde und dass ich mich zwei Stunden für nix angestellt habe. Als Entschädigung verspricht man mir eine MultiSIM für umsonst. Man darf gespannt sein, ob das wirklich alles so ankommt, wie geplant. Ich müsse allerdings mit einer Lieferzeit für das iPhone von 8 Wochen rechnen. Naja, wenn es denn ankommt bevor die nächste Vertragsverlängerung ansteht…

Fazit

Die Telekom ist meiner Meinung nach trotz ihrer Größe total überfordert mit dem Ansturm auf das iPhone. Obwohl das nun schon der vierte „Launch“ ist, sind die rosa Jungs immernoch nicht in der Lage ihre Informationspolitik so zu strukturieren, das der ganze Konzern aus einem Mund spricht. Jeder erzählt dir was anderes und keiner weiß was richtig. Die Hotline weiss nicht was der Shop kann und der Shop nicht was die Hotline kann, dabei sollten die doch eigentlich alle das gleiche können. Der Kunde (ich) fühlt sich alles andere als gut beraten und man hat fast den Eindruck die Telekommer legen keinen Wert auf Bestandskunden.
Die MultiSIM zur Verlängerung dazu zu bekommen ist eine annehmbare Entschädigung für die 2 Stunden in der Schlange stehen. Aber die ganze Zeit, die für die hin und her Schickerei drauf gegangen ist, sowie die Gewissheit das Gerät eventuell erst in 8 Wochen statt (fast schon) heute in der Hand zu halten, entschädigt vermutlich niemand. Wäre das ein Neuvertrag, dann hätte ich 4 Wochen einen Vertrag, den ich bezahle, aber kein Endgerät um ihn zu nutzen. Spannend.
Eines ist für mich jetzt schon klar. In zwei Jahren kommt der Vertrag und der Service für mich persönlich auf den Prüfstand. Nach heutigem Stand wird er diesen TÜV nicht bestehen.

Mutt löscht eMails schnell und sauber

Welcher Systemadministrator kennt das nicht: Ein Service wird als bestimmter Benutzer installiert und läuft dann so vor sich hin ohne signifikante Ausfallerscheinungen, ggfs. noch unter Beteiligung eines Cron-Jobs. Irgendwann bekommt man mit (z.B. durch logwatch), dass das Postfach dieses Benutzers plötzlich ein bisschen umfangreicher geworden ist. Ein Blick in die Mailbox verrät, es handelt sich um Ausgaben des Cron-Jobs, die nach Beendigung jedes Durchlaufs per eMail an den Cron-Job Besitzer zugestellt werden. Man erhält also recht viele, kleine, hutzelige eMails, im aktuellen Fall 64000. Mit einem eMail-Client jede einzeln zu löschen dauert vermutlich ewig. Mit ‚mutt‘ läßt sich das aber recht elegant lösen.

Shift+d
~s .*

Mit Shift+d (also einem großen D) wechselt man in einen Modus in dem man eine Löschregel angeben kann. In unserem Fall prüfen wir den Betreff (~s) und löschen alles (.*). Auf diese Weise könnte man z.B. auch alle Mails löschen die „SPAM“ in ihrer Betreffzeile enthalten (.*SPAM.*).

Lust auf mutt bekommen?

Für weiterführende Informationen bzgl. mutt und der verwendbaren Patterns seien euch folgende URLs ans Herz gelegt:
mutt patterns
mutt manual

Cocktail Tour in Hamburg

9 Cocktails in 5 Stunden – Macht das Spaß?

Letzte Woche Freitag sind wir zu fünft auf eine kleine Abenteuertour gegangen. Die sogenannte Cocktail-Tour. Empfehlenswert ist das ganze auf jeden Fall für jeden, der sich in Hamburg noch nicht so gut auskennt. Dann sollte man sich allerdings vorher auch schonmal im Internet anschauen, wo sich die teilnehmenden Bars befinden. Der Deal ist so einfach wie faszinierend. Zwischen 19:00 und 1:00 hat man mit seinem Ticket (VVK 17€, AK 19€) Zeit bis zu 9 Cocktailbars zu besuchen und den dort angebotenen Cocktail zu trinken. Abschließend kann man an der Abschlußparty teilnehmen und sich den aufgenommenen Alkohol beim Tanzen aus dem Körper schwitzen.

Der Cocktail-Pfad – Genaue Planung hilft

Das Kniffelige ist dabei allerdings, den idealen Weg zu finden, um auch alle Bars besuchen zu können. Da die Bars über ganz Hamburg verteilt sind und teilweise auch weiter ausserhalb liegen sind die Strecken, die mit öffentlichen Verkehrsmitten zurück zu legen sind, nicht unerheblich.

Aber genug des Vorgeplänkels. Im Folgenden unsere Erfahrungen die wir auf dem Weg sammeln konnten:

Auf geht’s! Wir nehmen die Cocktail-Herausforderung an

Los ging’s 19:00 im Cup&Cino in den Collonaden am Jungfernstieg. Der Cocktail war zwar, wie überall, vorgegeben (hier Mojito), aber man konnte sich auch einen vergleichbaren von der Karte aussuchen. Eine gute Stunde haben wir dort verbracht und auch noch was gegessen, um eine Grundlage für den Abend zu schaffen. Dadurch haben wir natürlich einiges an Zeit verloren.

Zweiter Stop war das Elbwerk, das einzige Etablissement, bei dem ein alkoholfreier Cocktail auf der Karte stand. Der Name war Programm „Schmeckt wie Spliteis“. Man hätte ihn auch „Dauert etwas länger“ nennen können, denn hier haben wir mit Abstand am längsten auf den Cocktail gewartet. Kurzer Boxenstop für alle mit kleiner Blase und weiter gings.

Dritter Halt: Fritz Bar auf dem Hans Albers Platz. Der Gutschein war für einen Paddy’s Spezial, ganz offensichtlich ein geschlechtsspezifischer Cocktail. Denn je nach Besteller war er mit oder ohne Obst, sahnig oder „flüssig“ und noch einige andere kleine Details. In dieser Bar wurde der Cocktail übrigens mit Showeinlage produziert. Gläser und Flaschen flogen durch die Gegend und vermutlich landete ein guter Teil des Saftes und des Alkohols auf dem Boden. Die Putzkolonne hat sich darüber bestimmt gefreut.

Da wir schon auf dem Kiez waren: schneller Zwischenhalt an der Currywurstbude um nochmal Kalorien und Fett nachzutanken. Dann auf ins Schanzenviertel. Im Oktober gabs zwar keinen Sitzplatz aber eine Menge (gefühlt) Minderjährige und ein großes, flüssiges, rotes etwas das man dort Oktober Spezial Cocktail nannte. Inzwischen hatten wir 22:30 und noch nicht mal die Hälfte der Bars durch. Also schnell weg mit dem Oktober Zeugs und weiter auf der Cocktailstrecke (Oktober ist ja auch schon lange vorbei).

Bar Nummer Fünf: Die Bar Nando. Ich glaube wir waren uns einig dass es hier den am besten zubereiteten Cocktail des ganzen Abends gab (Mai Tai). Die Bar an sich ist ganz nett, wenn auch etwas spartanisch eingerichtet. Ist ein bischen steril. Obwohl man hier durchaus hätte hängen bleiben können, haben wir unsere Mission nicht aus den Augen verloren. Leider haben wir aber einen Mitstreiter auf dem Weg zur nächsten Location verloren.

Zu viert ging es dann also auf nach Altona. Das Bolero erreichen wir gegen 0:10. Der Plan bis zu diesem Zeitpunkt: die zweite Bar in Altona auslassen und schnell zur Endlocation fahren (Stadtteil hab ich vergessen, liegt aber direkt an der A7). Nachdem wir das grüne, recht saure Getränk hinter uns hatten. Waren aber gerade noch 20 Minuten übrig um die Endlocation zu erreichen. Da ein weiteres Mitglied unseres Abenteurerteams an plötzlichem Magenleiden erkrankte, beschlossen wir dann den Abend in der zweiten altonare Location ausklingen zu lassen. Die Mitarbeiter im Bolero waren allerdings so nett und für den Gutschein des zuvor eingeknickten Mitabenteurers noch einen „Cocktail 4 4 2 go“ zu machen, um uns den Weg zu erleichtern. Von der Verpackung her hätte es auch ein McDonalds Milchshake sein können.

Punkt 1:00 bestellen wir den letzten Cocktail für diesen Abend. Eine Vodka-Energy-Mischung, die ich persönlich jetzt nicht unbedingt als Cocktail bezeichnen würde. Dazu gabs ein bischen Live-Musik und die perfekte Athmosphäre den Abend erfolgreich abzuschließen.

Fazit

Umgerechnet hat uns jeder Cocktail an diesem Abend gerade mal €2,43 gekostet, hätten wir alle Locations geschafft weniger als €2,00. Bei der ganzen Aktion hat man (wenn auch ein bischen gehetzt) einiges von Hamburg gesehen. Allein schon durch die Wege von U-Bahn/S-Bahn zu den Locations. Ausserdem hat man Bars kennengelernt, in die man sonst vielleicht nicht einfach mal so gehen würde, jetzt aber einen zweiten, entspannteren Besuch durchaus in Betracht zieht. Darüber hinaus hat der Abend mit Freunden richtig Spaß gemacht und war damit aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Nächstes Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Billig bei LTUR anrufen

Inzwischen läuft ja auch bei Reiseveranstaltern ein Großteil der Buchungen per Internet. So auch in diesem Fall bei LTUR. In den meisten Fällen ist das ja auch für den Verbraucher resp. Endkunden ganz angenehm. Aber was tun, wenn mal irgendwas hakt. Nehmen wir zum Beispiel den Fall, dass wir buchen, aber keine Buchungsbestätigung per eMail erhalten, wie es der Veranstalter vorhersagt.

Was tun, wenn LTUR mir nix schickt?

Soll ich jetzt nochmal buchen und dann Gefahr laufen die Reise doppelt zahlen zu müssen? Nein, in solchen Fällen gibt es ja den, mehr oder weniger guten, Service des Veranstalters, der in der Regel telefonisch erreichbar ist. Nun hat es sich in den letzten Jahren eingebürgert, dass der der diesen Service nutzen möchte auch kräftig drauf zahlen muß. Man findet meist nur teure 0900 Nummern, oft (nicht immer) zahlt man auch schon während man in der Warteschleife hängt. Von Service ist das irgendwie weit entfernt. Obwohl auch bei LTUR überall nur eine 0900 Nummer ausgewiesen ist, kann ich jedem der dort demnächst anrufen muß eine Erleichterung mit auf den Weg geben. Denn LTUR ist auch unter einer kostenlosen Nummer erreichbar. Und zwar der selbe Service der auch bei der teuren Rufnummer ran geht. Also nächstes mal folgende Nummer wählen: 0800 21212100

Finally did it… iPhone Jailbreak

Fast zwei Jahre habe ich mich zurück gehalten und mein iPhone 3G ganz normal verwendet. Inklusive App-Store, iTunes und Sim-Lock by T-Mobile. Ganz ohne Jailbreak. Seit ein paar Tagen hab ich ein neues Gerät und das alte würde ich gerne mit einer anderen SIM-Karte verwenden. Die ist aber nicht von der Telekom. Freischalten wird die Telekom das Gerät aber erst in 2 Monaten.

Ich fühle mich zum Jailbreak gezwungen

Was also tun? So lange warten wollte ich nicht mehr. Deshalb habe ich mich jetzt entschlossen, wenn auch nur für 2 Monate, das iPhone softwaremäßig SIMlock frei zu machen (im Folgenden „Unlock“ genannt). Nach kurzer Nachforschung im Internet ist aber klar dass ich mir durch das Update auf die iPhone 3.1.3 Firmware auch ein sog. Baseband-Update eingefangen habe, mit dem ein Unlock nicht mehr möglich ist (Zu finden unter Einstellungen > Allgemein > Info). Steht da bei Modem-Firmware 04.26.08 ist alles gut und Du kannst den Block „Baseband Downgrade“ weiter unten überspringen. Steht da was höheres wie z.B. 05.12.01 mußt Du das Baseband für einen Unlock zurück setzen.

Voraussetzungen

Vorab möchte ich hier sagen, dass dies eine Abbildung der Schritte ist, die ich gemacht habe um mein iPhone 3G (Firmware 3.1.3) in den unlock Zustand zu bringen. Ich kann und werde keine Garantie dafür übernehmen, dass es bei euch auch funktioniert. Mit einem iPhone 3Gs soll der ganze Spaß noch nicht funktionieren, aber auch dazu kann ich persönlich keine verlässlichen Aussagen machen. Benötigt werden:

  1. Bewusstsein, dass die ganze Sache auch schief gehen kann. Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden an Euch, eurem iPhone oder eurem Computer.
  2. redsn0w in der Version 0.9.4, z.B. von hier: (link nicht mehr aktiv)
  3. Firmware Package (iPhone1,2_3.1.2_7D11_Restore.ipsw) in Version 3.1.2 (wichtig, nicht 3.1.3), z.B. von hier: (link nicht mehr aktiv)
  4. Eine SIM-Karte ohne PIN-Schutz
  5. UMTS ausgeschaltet (bei mir gings auch mit eingeschaltetem UMTS)
  6. Ausreichend Zeit, ca. 30-45 Minuten
  7. Soll das iPhone in den Werkszustand zurückgesetzt werden (Apps+Daten löschen), weil z.B. jemand anderes das iPhone übernimmt, muß dies auf jeden Fall vor dem Jailbreak über iTunes geschehen.

Let’s jailbreak it…

Um das iPhone überhaupt in den Zustand zu bekommen, dass man den SIM Lock blockieren kann, muß man es zunächst jailbreaken. Dazu sind aber im wesentlichen nur ein paar Schritte nötig:

  1. iPhone an den Computer anschliessen und ausschalten.
  2. redsn0w starten und das heruntergeladene ipsw einladen.
  3. Den Anweisungen in der Applikation folgen. Cydia muß installiert werden, damit wir später die benötigten Apps auf dem iPhone installieren können.
  4. Wenn redsn0w komplett durch ist, findet der Rest des Jailbreaks auf dem iPhone statt. Das kann ein wenig Zeit in anspruch nehmen. Also nicht ungeduldig werden.

Baseband Downgrade

Um das Baseband in einen Zustand zu bringen, der „hackbar“ ist, sind wiederum nur wenige Schritte notwendig:

  1. Cydia starten
  2. nach Fuzzyband suchen und installieren
  3. Cydia verlassen und Fuzzyband starten
  4. Wenn Fuzzyband das Downgrade machen kann, dann einfach auf den Knopf drücken und warten
  5. Auch hier kann es eine Weile dauern, bis der Vorgang abgeschlossen ist

SIM Unlock

Den schlimmsten Teil hast Du inzwischen hinter dir. Um jede beliebige SIM Karte in deinem iPhone zu verwenden, sind es nur noch ein paar wenige Schritte:

  1. Cydia starten
  2. Nach ultrasn0w suchen und installieren
  3. Nach der Installation iPhone neu starten
  4. Fertig

Fazit

Eigentlich wollte ich das iPhone lediglich für die SIM-Karte meiner Freundin freischalten. T-Mobile macht das aber erst in zwei Monaten. Also mußte der Hack her. Dass ich dabei das iPhone auch jailbreaken muß, hat mich in die Abgründe der iPhone Hacking-Szene geführt. Ich habe viele Webseiten gelesen, bis ich mir sicher war, dass das der richtige Weg ist. Das das jailbreaken und unlocken dann so einfach ist, hätte ich nicht gedacht. Die Entwickler haben da sehr gute Vorarbeit geleistet.

PostgreSQL update problem on CentOS

Als ich heute in meiner Linux-VM auf die aktuelle pgdg postgreSQL Version aktualisieren wollte, wurde ich mit folgender Fehlermeldung abgespeist:

warning: rpmts_HdrFromFdno: Header V3 DSA signature: NOKEY, key ID e8e345b8
pgdg84/gpgkey
Public key for pgdg-centos-8.4-2.noarch.rpm is not installed

Das Problem liegt darin begründet, dass die Maintainer ihre Pakete mit einem neuen vereinheitlichten Key signieren, der allerdings bei einem Update nicht sofort vorliegt. Es gibt die Möglichkeit das Paket herunterzuladen und es nicht über yum sondern direkt per rpm zu installieren. Zum anderen kann man den Key auch auf dem Server einspielen und danach den Update-Prozess erneut starten. Zweitere Methode ziehe ich persönlich vor:

  1. Den Key hier runterladen: CMD-PGDG-KEY
  2. Als User root folgenden Befehl ausführen: rpm –import CMD-PGDG-KEY
  3. Update erneut starten: yum update

Wer sich für die erste Variante interessiert, kann die Schritte hier nachlesen.

Firefox Shortcuts

Wer, so wie ich, gerne mal viele Tabs in Firefox offen hat und keine Lust hat immer die Maus zu bemühen um zwischen diesen zu wechseln, dem seien die folgenden Shortcuts and Herz gelegt. Aber nicht nur Tabs wechseln will man ohne Maus machen. Ich schreib das hier für Mac-User. Unter Windows ist ‚Cmd‘ auch ‚Ctrl‘

  • Ctrl + Tab = zum nächsten Tab wechseln
  • Ctrl + Shift + Tab = zum vorherigen Tab wechseln
  • Cmd + 1..9 = zum 1. .. 9. Tab springen
  • Cmd + W = aktiven Tab schließen
  • Cmd + T = neuen Tab öffnen
  • Cmd + O = lokale Datei öffnen
  • Cmd + P = aktiven Tab drucken
  • Cmd + F = im aktiven Tab suchen
  • Cmd + G = nächsten Suchtreffer zeigen
  • Cmd + R = Seite im aktiven Tab neu laden
  • Cmd + U = Quellcode anzeigen
  • Cmd + L = Adresszeile zur Eingabe einer neuen URL auswählen
  • Cmd + Shift + R = Cache löschen und Seite neu laden
  • Cmd + Shift + H = Verlauf anzeigen
  • Cmd + Shift + Delete = Private Daten löschen

Wer Shortcut-Junkie ist, kann sich bei Mouserunner eine Erschöpfende Liste in den Kopf klöppeln.

Apple mit unglaublichen Quartalszahlen und … neuen Produkten

Neben den surreal erscheinenden Quartalszahlen, die Apple heute veröffentlicht hat, gibt es auch einiges neues aus der Produktpalette zu vermelden. Wegen der fortgeschrittenen Zeit diesmal nur kurz und knapp:

  • Neuer MacMini mit größerem Prozessor und doppeltem RAM
  • MacMini mit vorinstalliertem SnowLeopard Server und 2x500GB Festplatte
  • Neuer iMac endlich auch mit besserem Display bis zu 27″
  • Neues unibody MacBook
  • Endlich eine Multi-Touch Maus, die den Ball überflüssig macht

Für Details schaut euch im Apple Store um…

Mac OS X Snow Leopard ab 28. August

Nun ist die Katze also aus dem Sack. Nachdem der Apple Store wegen Aktualisierung weltweit einen halben Tag nicht erreichbar war, ist er inzwischen wieder da und man kann jetzt Snow Leopard bestellen. Auslieferung ab 28. August 2009. Die Schneekatze gibt es für 29€ in der Einzel- und für 49€ in der Familienlizenz. Ausserdem gibt es ein Mac Box Set für alle die auch gleichzeitig iLive und iWork auf die aktuelle Version ’09 aktualisieren wollen. Interessant ist dieses Paket wohl gerade für Leute, die noch auf Pre-Leopard Versionen wie z.B. Tiger unterwegs sind. Zu beachten ist allerdings, dass sich Mac OS X Snow Leopard nur auf Intel Macs installieren läßt.

Außerdem wird es zur gleichen Zeit Mac OS X Snow Leopard auch in der Serverversion geben. Kostenpunkt hierfür 499€. Obwohl der Store relativ lange down war, scheint sich nichts weiter geändert zu haben. Aber wer weiß, was hier noch für das Apple Special Event am 9.9.2009 vorbereitet wurde.